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    Wer sind wir?

Bettfäger Wagenbauclique aus Murgenthal

Die Wagenbauclique wurde im Jahre 2020 in Murgenthal gegründet.

Diese Clique bezweckt die Pflege der fasnächtlichen Traditionen und die Förderung der kameradschaftlichen Geselligkeit.

Unsere Clique besteht derzeit aus Acht Personen. Drei davon sind im Vorstand mit verschiedenen Aufgabenbereichen. Im Vorstand befinden sich ein Präsident, ein Kassier & Sponsoring, ein Wagenbauchef, ein Protokollführer und ein Material-Kostüm-Chef.

Unsere Clique zeichnet aus, dass wir sehr kreativ und unternehmungslustig sind. Es ist uns ein grosses Anliegen die Freundschaft in der Clique zu fördern. Deshalb treffen wir uns regelmässig unter dem Jahr.

Unser Ziel ist es unsere Talente nutzen zu können, um einen Wagenbau organisieren und einen Wagen bauen zu können. Wir beschränken uns nicht auf ein vorgegebenes Motto, um an mehreren Umzügen an verschiedenen Orten teilnehmen zu können.

Wir sind eine junge motivierte Gruppe, welche handwerklich geschickt sind. Wir haben eine grosse Leidenschaft für die Fasnacht. Wir investieren viel Freizeit in unsere Clique und den Wagenbau.

Mitglieder

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Willy C. Hofer

Präsident

Wagenbauchef

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Anouk Vögtlin

Vizepräsidentin

Aktuarin

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Severin Mayer

Materialchef

Kostümverantwortlicher

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Jessica Hofer

Aktivmitglied

Kreativität

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Lizanne Steffen

Aktivmitglied

Schminkteam

Geschichte

Unser Präsident erzählt...

 

Zusammen mit meinen Eltern, hatte ich als kleiner Junge das Privileg an der Langenthaler- sowie Fulenbacher-Fasnacht mit der Clique, in der meine Eltern aktiv dabei waren hautnah dabei zu sein. Bereits als kleiner Junge habe ich bemerkt, dass mich die Fasnacht sehr fasziniert. Ich höre gerne zwischendurch die «Guggenmusik» spielen. Schnell habe ich gemerkt, desto pompöser die Fasnachtswagen sind, umso faszinierender das Spektakel für mich ist. Nachdem ich die Fasnacht als «aktives Mitglied» eine Weile aus den Augen verloren habe und mir nichts anderes übrigblieb, als am Strassenrand mit dabei zu sein, musste sich etwas ändern… Mit einem Kolleg aus meinem engen Freundeskreis beschloss ich wieder aktiv am Umzug teil zu nehmen. Da uns die Zeit etwas voraus war und die nötigen Ressourcen fehlten, gingen wir lediglich mittels Konfettibadewanne. Später fiel uns auf, dass die selber gebastelte Badewanne einem Bett sehr ähnlich sah. Als mein Kolleg dann auch noch die Konfettibadewanne von den Holzspänen befreite, stand unser Cliquenname bereits fest:

 

Bettfäger!

 

Die ersten drei, ich nenne es mal inoffiziellen Fasnachtsumzüge, sind uns definitiv geglückt und wir hatten grossen Spass daran. Anschliessend hat uns, wie ganz vielen anderen auch, Covid einen grossen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir standen also da, ohne weitere Teilnahme an einem Umzug. Eine gute Seele aus meinem Bekanntenkreis hat anschliessend die ganzen administrativen Tätigkeiten in Angriff genommen und viele Dokumente wie z. B. Sponsoren- & Mitgliederblätter, verschiedene Protokolle der Sitzungen und unter anderem auch unser heutiges Logo designt. Anschliessend gründeten wir einen offiziellen Vorstand, welcher aus fünf Personen besteht. Die Personen waren sehr gut gewählt, denn: Jemand hatte bereits Erfahrung im Fasnachtskomitee gesammelt und den Posten des Aktuars übernommen. Zwei davon waren bereits aktive Fasnachtsmitglieder und handwerklich sehr begabt. Als Kopf der Clique ergänzen wir uns in allen Belangen und sind in unseren eigenen Gebieten versiert. Wir begannen mit dem erstellen der Statuten, suchten neue Cliquenmitglieder und starteten mit einer Partyserie, um uns untereinander besser kennen zu lernen und regelmässig austauschen zu können. Ich erläutere euch noch das System der Partyserie: Es werden jeweils zwei Mitglieder per Los gezogen und diese müssen dann für die ganze Clique eine Aktivität organisieren. Die erste Partyserie war im Anschluss unserer ersten offiziellen Generalversammlung. Da uns leider Covid erneut einen Strich durch unsere Partyserie gemacht hatte, mussten wir sie für einen Moment auf Eis legen. Der Vorstand nutzte diese Zeit. Die Statuten wurden überarbeitet und ein Antrag an die Gemeinde Murgenthal gestellt, um uns in der Gemeinde als Verein einzutragen. Als wir positives Feedback erhielten und wir offiziell als Bettfäger Wagenbaucilque Murgenthal anerkannt wurden, konnten wir endlich ein Vereinskonto in Betracht ziehen und gar eröffnen. Zeitgleich entwarf ich mit einem Grafiker unsere Vereinsfahne. Durch die Unsichere Lage, wurden viele Umzüge im Jahr 2022 abgesagt oder die Fasnacht «stehend» durchgeführt wurde, gelang es uns nicht, als neu gegründete Clique irgendwo dabei sein zu können. So entschieden wir uns als Zuschauer/ Besucher an den jeweiligen Fasnachtsumzügen dabei zu sein und mittels Konfettikanone bzw. Konfettikanonenbett inkl. Notstromgruppe und Luftkompressor viele Konfetti durch die Zuschauermengen zu katapultieren. Danach bereiteten wir die zweite GV vor: Es gab kleine Anpassungen im Vorstand und zudem wurde ein Fendrich gewählt. Diverse Infos zu Bankkonto, Sponsoren und der Suche nach unserem Anhänger mussten den Cliquenmitglieder weitergegeben werden. Ein passender Anhänger wurde nach langer Suche endlich gefunden und konnte gekauft werden. Der Anhänger durfte beim Parkplatzsponsor untergebracht werden. Der Wagenbauchef, sowie das dazugehörige Team machten sich anschliessend an die Planung des Konstrukts. Ein anderer Teil der Clique bereite Airbrush- Vorlagen vor und nahm im August 2022 an einem Kurs teil, um die ganze Clique in Zukunft selbstständig schminken zu können.

Nach einem gelungenen Nachmittag der GV 2022 hatten wir vor dem Startschuss für den Wagenbau noch zwei Verabredungen. Das erste beim Bowling spielen und das zweite zum Fondue essen - Ihr mögt euch erinnern? Wir nennen es die Partyserie.

Anschliessend haben wir uns voller Euphorie in die Planung sowie Umsetzung des Wagenkonstrukts geworfen - dachten wir zumindest… Das altbekannte Sprichwort «Aller Anfang ist schwer» traf leider bereits nach einer kurzen Zeitspanne während des Wagenbaus ein. Wir hatten mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Zeit war uns ständig ein Schritt voraus, daher konnten wir nicht alles wie geplant umsetzen. Dies war darauf zurück zu führen, dass uns die arbeitenden Hände fehlten. Abend für Abend oder Tag für Tag mit lediglich 2-3 Personen zu arbeiten war nicht gerade förderlich. Dennoch haben alle aktiven WagenbauerInnen davon profitiert und es hat uns in vieler Hinsicht einiges gelehrt. Zum Beispiel hatten wir plötzlich einen Profi im Umgang mit der Bohrmaschine, obwohl er noch nie eine Bohrmaschine in der Hand hatte. Jemand der den lieben langen Abend mit viel Liebe Backsteine auf Holzwände gemalt hat oder eine Person, welche noch nie eine Silikondose in der Hand hatte und die Silikonfugen bei den Fenstern anbrachte. Trotzdem wuchs unser «Anhänger» von Tag zu Tag mehr, denn an Herzblut und Willen fehlte es nicht. Da wir an mehreren Umzügen anwesend sein wollten und der Transport des Wagens nicht ganz ohne war, haben wir uns für eine flexible Seitenverbreiterung entschieden. Diese konnten wir innert kurzer Zeit auf- und abbauen. Dass wir mit unserem Wagen eigentlich nicht wie geplant fertig waren, bemerkte ziemlich sicher kein einziger «Fasnächtler» der nicht davon wusste. An der Fasnacht in Fulenbach hatten wird dann endlich unsere erste gemeinsame Wagentaufe. Wir durften unsere Sponsoren, externe Helfer und viele Interessenten begrüssen und sie über die Entstehung unserer Clique sowie des Wagens in Kenntnis setzen. Nichts desto trotz war unser grösstes Highlight die Langenthaler Fasnacht. Ein grosser Dank gilt der LFG, denn ohne sie wäre dies gar nicht möglich gewesen, ein Teil der Fasnacht zu sein. Wir freuten uns sehr, dass uns bekannte Fasnacht-/ Wagenbaucliquen Tipps und Tricks mitteilten, die wir nächstes Jahr anwenden und umsetzen können. Aufgrund vieler positiven Eindrücke bat uns der Umzugschef miteinander anzustossen und legte uns dabei ans Herz, dass wir unsere Bewerbung als Wagenbauclique bei der LFG einreichen sollten. In einer darauffolgenden Vorstandssitzung besprachen wir diverse Punkte, unter anderem auch diese Bewerbung. Da durchwegs positives Echo der (Vorstands-) Mitglieder kam, ist die Bewerbung bei der LFG bereits eingereicht. Nun heisst es Abwarten auf ein hoffentlich positives Feedback.

Nach einer Standortbestimmung mit mir als Präsi der Clique, haben sich einige für einen Weg ohne die Bettfäger entschieden. Ich danke all diesen für die gemeinsame Zeit und wünsche alles Gute für die Zukunft.

Das ganze Fasnachtsmaterial sowie unser Anhänger ist bereits im Sommerschlaf und wartet darauf bis es wieder erwachen darf. In dieser Zeit widme ich mich der Vorbereitung für die kommende GV, sowie der Fasnacht 2024, denn nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht!

 

(Dieser Text wird jedes Jahr ergänzt. So kann eine Geschichte unseres Vereines entstehen.)

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